
RADIOSYNOVIORTHESE
Warum?
Die Radiosynoviorthese wird seit über 35 Jahren zur lokalen
Behandlung chronisch entzündlicher Gelenkserkrankungen
erfolgreich eingesetzt.
Was passiert?
Nach vorherigem Ausschluss einer Baker-Zyste durch eine
Ultraschalluntersuchung, wird unter sterilen Bedingungen
radioaktives Material in das entsprechende Gelenk (meist
Knie) verabreicht.
Was ist zu beachten?
Danach ist empfohlen, am Institut etwa 6 Stunden in liegender
Position zu verbringen.
Je mehr das Gelenk in den ersten drei Tagen ruhig gestellt wird,
desto geringer sind die gelegentlich auftretenden Schmerzen, die
meist am 2. Tag nach der Therapie ihr Maximum erreichen.
Es wird empfohlen, das entsprechende Gelenk nicht zu belasten.
Ein Heimtransport wäre daher anzuraten.